Wolf, Georg
Allgemeine Informationen
ID 34420
Art der Migrationsbewegung: Auswanderung
Persönliche Informationen
Vorname Georg
Variante des Vornamens:
  • George
Nachname Wolf
Geschlecht männlich
Beruf Geigenspieler
Geburtsdatum und -ort
Geburtsdatum 15. September 1898
Geburtsort Kottweiler-Schwanden Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Kottweiler-Schwanden Gemeinde Ramstein-Miesenbach Verbandsgemeinde Kaiserslautern Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Sterbedatum und -ort
Sterbedatum 17. Juni 1994
Sterbeort New York Bundesland/State/Département
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Vereinigte Staaten Land
Geschwister ?
Keine Geschwister bekannt oder verknüpft
Partner
keine Partnerschaften gefunden
Kinder
Keine Kinder bekannt oder verknüpft
5 Folgende Migrationsbewegungen wurden gefunden:
Erster Wirkungsort
Datum
Ort Kottweiler-Schwanden Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Kottweiler-Schwanden Gemeinde Ramstein-Miesenbach Verbandsgemeinde Kaiserslautern Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Überfahrt
Datum
Ort Kronland Schiff
Zwischenstation
Datum
Ort Antwerpen Bundesland/State/Département
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Belgien Land
Zwischenstation
Datum
Ort New York Bundesland/State/Département
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Vereinigte Staaten Land
Zielort der Migration
Datum 1913
Ort New York Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
New York City Gemeinde New York Bundesland/State/Département Vereinigte Staaten Land
Quellenangaben
  • Beim "Gorlhauser Lui" in Mackenbach, dann beim Orchestermusiker Budell in
  • Kaiserslautern nahm er Geigenunterricht.
  • Im Alter von 14 Jahren reiste er mit dem aus Eßweiler stammenden und damals in Ramstein lebenden Kapellmeister Heinrich Ginkel und dessen Söhnen nach Nordamerika (unter dem Namen "Georg Ginkel"), um drüben Musik zu machen. Bis zum Eintritt der USA in den I. Weltkrieg (1917) wirkte er als Geigenspieler bei zahlreichen Veranstaltungen in den New Yorker Stadtteilen Brooklyn und Yorkville mit. Dann fand er Arbeit in einer Musikinstrumentenfabrik. Er kehrte 1920 nach Deutschland zurück. Zu Beginn des Jahres 1923, als die Auswanderung nach den USA - bedingt durch die Wirtschaftskrise der Nachkriegsjahre - wieder anzusteigen begann, kehrte Wolf seiner Heimat erneut den Rücken. Bald danach folgten ihm seine Geschwister Anna, Jenny und Karl.
  • In einer New Yorker Fabrik für optische Geräte erhielt Georg Wolf jetzt eine gute Stelle, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1962 inne hatte.
  • Über 40 Jahre war er aktiv im deutschen Vereinsleben New Yorks tätig.
  • Er sang im "Bayerischen Sängerbund New York" mit, gehörte den "Vereinigten Pfälzern von Groß New York" und dem "Rheinpfälzer Volksfestverein" an.
  • 1987 besuchte Georg Wolf zum letzten Male seine pfälzische Heimat.
  • Er starb im Alter von 95 Jahren 1994 in New York.
  • Kinder: 1. Shirley, oo ... Meng; 2. Carolina, ... Giller.
  • Quelle: Interview Roland Paul mit George Wolf am 4.8.1981;
  • QAF-Wolf: Zeitungsartikel SONNTAG AKTUELL v. 26.6.1994.

Hinweise zu Quellenangaben

  • Bei diesen Quellenangaben kann es sich um Informationen aus der alten, originalen Datenerhebung bzw. der ersten Digitalisierungsphase handeln. Diese Daten wurden nicht immer systematisch und standardisiert erfasst und entsprechen daher unter Umständen nicht den heutigen wissenschaftlichen Standards.
  • Sollten hier keine Quellenangaben angezeigt werden, wurde der Eintrag vermutlich von einer anderen Karteikarte abgeleitet. In diesem Fall sollten Sie nach Quellenangaben bei den verknüpften Personen suchen.
  • Die in der neuen Digitalisierungsphase erfassten Einträge geben die Quellenangaben der jeweiligen originalen Karteikarte wieder.
  • Quellenangaben, die als QAF gekennzeichnet sind, können vor Ort im IPGV eingesehen werden. Wenden Sie sich dazu bitte an migration@institut.bv-pfalz.de, um einen Termin zu vereinbaren. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.
  • Der QAL-Bestand ist leider dem Institutsbrand im Jahr 2019 zum Opfer gefallen.