Eifler, Georg
Allgemeine Informationen
ID 44484
Art der Migrationsbewegung: Rückwanderung
Persönliche Informationen
Vorname Georg
Nachname Eifler
Geschlecht männlich
Berufe Journalist
Bahnhofsvorsteher
Geburtsdatum und -ort
Geburtsdatum 22. September 1808
Geburtsort Zweibrücken Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Zweibrücken Gemeinde Stadt Zweibrücken Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Sterbedatum und -ort
Sterbedatum 8. Mai 1856
Sterbeort Ludwigshafen am Rhein Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Ludwigshafen am Rhein Gemeinde Stadt Ludwigshafen am Rhein Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Geschwister ?
Keine Geschwister bekannt oder verknüpft
Partner
keine Partnerschaften gefunden
Kinder
Keine Kinder bekannt oder verknüpft
3 Folgende Migrationsbewegungen wurden gefunden:
Erster Wirkungsort
Datum
Ort Zweibrücken Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Zweibrücken Gemeinde Stadt Zweibrücken Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Zielort der Migration
Datum 1833
Ort Vereinigte Staaten Land
Zielort der Migration
Datum vor 1848
Ort Neustadt an der Weinstraße Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Neustadt an der Weinstraße Gemeinde Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Quellenangaben
  • Cand.theol.; Georg Eifler besuchte bis 1827 das Gymnasium in Zweibrücken und immatrikulierte sich am 29.10.1827 an der Universtität Erlangen als stud. theol. Er trat in die Burschenschaft Germania bei, gehörte später auch der Germania in München an und war in die Dezemberunruhen 1830 in München verwickelt. Nach der Rückkehr vom Studium wurde er in Zweibrücken Mitarbeiter an Rosts "Zweibrücker Zeitung" und ab Mitte April 1832 als Sekretär des Preß- und Vaterlandsvereins, ständiger Gehilfe Ferdinand Geibs für die Buch- und Rechnungsführung sowie die Korrespondenz des Vereins. In den folgenden Monaten immer wieder vor Gericht und wegen Zeitungsartikeln oder Übergriffen mehrmals zu kürzeren Gefängnisstrafen verurteilt., verwies ihn die Anklagekammer vor die Assisen in Landau. Hier am 16. August 1833 freigesprochen, wurde er am 22. Oktober wegen Beleidigung öffentlicher Behörden zu einer Gefängnisstrafe von drei Wochen verurteilt. Später längere Zeit als Flüchtling in Amerika lebend, wurde er, zurückgekehrt, vom 1. Oktober 1848 bis 1853 Bahnhofsvorsteher in Neustadt, hierauf in Ludwigshafen/Rhein, wo er auch verstarb. Anklage: Aufreizung zum Umsturz der Staatsverfassung und Beleidigung öffentlicher Behörden.
  • Quelle: Edgar Süß, Die Pfälzer im "Schwarzen Buch", S. 50/51; Baumann, Das Hambacher Fest, 1957, S. 253/257 u. 244.

Hinweise zu Quellenangaben

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  • Der QAL-Bestand ist leider dem Institutsbrand im Jahr 2019 zum Opfer gefallen.