Flad, Heinrich
Allgemeine Informationen
ID 51715
Art der Migrationsbewegung: Auswanderung
Persönliche Informationen
Vorname Heinrich
Variante des Vornamens:
  • Henry
Nachname Flad
Geschlecht männlich
Berufe Ingenieur
Erfinder
Tiefbauer
Geburtsdatum und -ort
Geburtsdatum 20. Juli 1824
Geburtsort Rennhoff Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Baden-Württemberg Bundesland/State/Département Deutschland Land
Sterbedatum und -ort
Sterbedatum 20. Juni 1898
Sterbeort
Geschwister ?
Keine Geschwister bekannt oder verknüpft
Partner
keine Partnerschaften gefunden
Kinder
Keine Kinder bekannt oder verknüpft
4 Folgende Migrationsbewegungen wurden gefunden:
Erster Wirkungsort
Datum
Ort Rennhoff Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Baden-Württemberg Bundesland/State/Département Deutschland Land
Ausgangsort der Migration
Datum
Ort Speyer Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Speyer Gemeinde Stadt Speyer Landkreis/County Rheinland-Pfalz Bundesland/State/Département Deutschland Land
Zwischenstation
Datum 1849
Ort New York Ort
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
New York City Gemeinde New York Bundesland/State/Département Vereinigte Staaten Land
Zielort der Migration
Datum
Ort Missouri Bundesland/State/Département
Übergeordnete Gebietskörperschaften zu diesem Ort:
Vereinigte Staaten Land
Quellenangaben
  • Hinweis auf Leistungskartei! Baupraktikant in Speyer; baute die Mississippibrücke; Oberst im Bürgerkrieg; Präsident des Hoch-u. Tiefbauamtes St. Louis. Verheiratet mit Schwägerin. 1848/1849 geflüchtet ("daß er sich der Teilnahme an der bewaffneten Rebellion und dem Hochverrat schuldig gemacht, dadurch, daß er anfänglich als Lieutenant in der Speyerer Mobilgarde und später als Offzier in dem sogenannten Geniecorps diente, sich ganz in derselben Weise, wie der vorgenannte Beschuldigte Weltz bei dem Barrikadenbau, dem Waffenraube in dem Seminarium, dem Pulverraube und der Widersetzlichkeit gegen die Verbringung der Militäreffekten von Speyer beteiligte, ferner Anteil nahm an dem durch den Beschuldigten Kraut verübten Raube von Karten und Plänen auf dem königlichen Kreisbau- und Forst Bureau zu Speyer, eine Quantität dem königlichen Militärärat gehöriger Munition, die in den Ußlaub'schen Garten gebracht worden war, dort mit Bewaffneten wegnahm, sich an der Zerstörung der dem Holzhändler Gehrlein an der Wörthknielinger Brücke gehörigen Hölzer beteiligte, desgleichen an den Zerstörungsversuchen der Gemersheimer Rheinbrücke, wozu er unter Drohungen und mit Gewalt Requisite zum Floßbaue in Baden wegnahm, die Arbeiter requirierte, und so Flöße baute und zu dem angegebenen Zwecke den Rhein hinabtreiben ließ, zur Verhinderung der Benachrichtigung auch den Zeugen Hemme von Leimersheim verhaften und gefangen halten ließ;" [S. 45]).
  • Quelle: Anklage-Akte, k. General-Staatsprokuratur der Pfalz, Zweibrücken 1850, Stadtarchiv Landau, Nr. 202 (S. 45, 72, 78, 96, 97, 114); A. E. Zucker, The Forty-Eighters, New York 1950, S. 294; Die Pfalz am Rhein, 14. Jg., 1931, S. 413; Zink, Die Pfalz am Rhein, S. 246; QB-Hertle, Daniel- 1.

Hinweise zu Quellenangaben

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  • Quellenangaben, die als QAF gekennzeichnet sind, können vor Ort im IPGV eingesehen werden. Wenden Sie sich dazu bitte an migration@institut.bv-pfalz.de, um einen Termin zu vereinbaren. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.
  • Der QAL-Bestand ist leider dem Institutsbrand im Jahr 2019 zum Opfer gefallen.